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Ort

Parochialkirche
Klosterstraße 67, 10179 Berlin
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Datum

11 Mrz 2022 - 07 Aug 2022

Uhrzeit

10:00

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Die großen Meister der Renaissance

präsentiert von:              

InfosKunst als nachhaltig emotionales Erlebnis12 Kunstmetropolen unter einem Dach vereintDas berühmteste Lächeln der WeltDa Vinci und Raffael sind die Meister der AuktionsweltrekordeKult um zwei gelangweilte EngelBerühmte Fresken im DetailDer erste lebensgroße FrauenaktDavid-Statue in OriginalgrößeVERANSTALTER - Concertbüro Zahlmann, BerlinPRODUZENT - COFO Entertainment, PassauKünstlerischer Leiter & Kurator Prof. Manfred WabaParochialkircheVORVERKAUFMedien

Berühmte Werke der Renaissance erwachen in Berlin erstmalig mittels Videomapping zum Leben!

Trotz der multimedialen Bilderflut unserer Zeit faszinieren die jahrhundertealten Bilder großer Maler immer noch die Menschen und berühren sie emotional! Noch heute pilgern Millionen in die Galerien, Kirchen und Museen der Originalschauplätze in Florenz, Venedig, Mailand, Rom und Paris, um die großen Werke der bedeutendsten Vertreter der Renaissance zu sehen. In der weltweit einzigartigen Sonderausstellung „Die großen Meister der Renaissance“ können die berühmten Bildwelten von Leonardo da Vinci, Michelangelo Buonarroti, Sandro Botticelli und Raffaello Sanzio da Urbino nicht nur erstmalig an einem einzigen Ort erlebt werden, hier trifft auch meisterhafte Kunst auf modernste Technik – die Ausstellung in der Berliner Parochialkirche bietet in einer eindrucksvollen Präsentation einen  Mix aus originalgetreuen Reproduktionen und beeindruckender Videokunst und wird so zum unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt.

Das einmalige und in dieser Form noch nie dagewesene Zusammentreffen der vier italienischen Giganten der Renaissance mit der einzigartigen Inszenierung der bekanntesten und auch wertvollsten Gemälde und Wandfresken der Geschichte wird ab sofort durch aufwendig gestaltete Videoinstallationen bereichert und feiert damit in Berlin eine ganz besondere Deutschlandpremiere.

Durch die spektakulären und völlig neu geschaffenen Videomapping-Elemente erwachen historische Gemälde für den Betrachter völlig überraschend zum Leben und erzählen faszinierende Geschichten. Der Besucher ist live dabei, wenn die weltberühmte David-Statue in Originalgröße zur Projektionsfläche wird, die Putten der Sixtinischen Madonna zum Leben erwachen, das Tuch aus der Geburt der Venus plötzlich über die Ausstellungswände schwebt oder, wenn das Hermelin aus Leonardo da Vincis berühmtem Frauenbild entwischt und sein Umfeld erkundet. Durch den Einsatz von neuesten Technologien wie 3D-Projektion Mapping und Virtual Reality gelingt es den Ausstellungsmachern, die historischen Werke in die Moderne zu transferieren und das Publikum durch zauberhafte Geschichten zu faszinieren. Projektionen an unerwarteten Orten überraschen den Betrachter und entführen ihn in die Welt der Fantasie. Auf diese Weise entsteht eine völlig neue Form der Kunstvermittlung, bei der die Bildwelten von Da Vinci, Michelangelo, Botticelli und Raffael digital und interaktiv erlebbar gemacht werden.

Kunst als nachhaltig emotionales Erlebnis

So lautet auch das Motto der Schau der Superlative. Die Ausstellung „Die großen Meister der Renaissance“ löst die Kunstwerke aus dem traditionellen Museumsbetrieb heraus und macht sie für ein breites Publikum erlebbar. Auf diese Weise können die Besucher ganz ohne Berührungsängste in die beeindruckende Kunstwelt der großen Altmeister eintauchen und sich auf eine visuelle Erlebnisreise zu den wahren Ikonen der Malerei aufmachen. Die Präsentation macht Kunst leicht verständlich und zum echten Genuss für jedermann. Zur weltweiten Bekanntheit der in der Ausstellung gezeigten Bildnisse hat nicht zuletzt beigetragen, dass diese unzählige Male kopiert oder parodiert wurden – auch in der Werbung. Somit sind sie in der Populärkultur angekommen oder Allgemeingut geworden, wie z.B. Da Vincis „Vitruvianischer Mensch“, der u.a. auf Euromünzen und Krankenversichertenkarten prangt.

Nirgendwo sonst auf der Welt haben Kunstinteressierte und die, die es werden wollen, die Möglichkeit, eine solche Vielzahl der bedeutendsten und geschichtsträchtigsten Bilder der Menschheit wie Da Vincis „Mona Lisa“ und „Das letzte Abendmahl“ oder „Die Erschaffung Adams“ und „Das Jüngste Gericht“ von Michelangelo, genauso wie Botticellis „Die Geburt der Venus“ und Raffaels „Die Schule von Athen“ und die „Sixtinische Madonna“ in Originalgröße und aus nächster Nähe zu betrachten. Insgesamt präsentiert die Ausstellung „Die großen Meister der Renaissance“ eine Sammlung von rund 60 hochwertig reproduzierten Werken sowie eine originalgetreue und 5,17 Meter hohe Nachbildung von Michelangelos David-Skulptur, die es dem Besucher ermöglichen, sich bei nur einem einzigen Ausstellungsbesuch einen umfassenden Überblick über die Meisterwerke der großen Maler und Bilderhauer dieser Epoche zu verschaffen.

Da Vinci, Michelangelo, Botticelli und Raffael – Millionen Menschen strömen jedes Jahr in die großen Kunstmetropolen wie Florenz, Venedig, Mailand, Rom, London und Paris, um die Werke dieser Kunst-Giganten zu bestaunen. Die Ausstellung „Die großen Meister der Renaissance“ vereint dabei erstmals die bedeutendsten Kunstwerke als hochwertige Reproduktionen aus insgesamt zwölf der weltweit führenden Zentren der Kunst an nur einem Ort. Um die rund 60 in der Schau präsentierten Werke alle im Original zu erleben, müsste man ein Dutzend Städte auf der ganzen Welt bereisen. Einige der Bilder sind sogar für die Öffentlichkeit gänzlich unzugänglich.

Die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci gilt als das bekannteste Ölgemälde der Welt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass der Louvre in Paris jedes Jahr etwa 10 Millionen Besucher willkommen heißt. Über kaum ein Lächeln ist so viel spekuliert worden wie das der „Mona Lisa”. Die junge Frau, Lisa del Giocondo, die Da Vinci zu Beginn des 16. Jahrhunderts verewigte, trägt vermutlich das berühmteste Lächeln der Welt. Ihr Gesichtsausdruck wird häufig als rätselhaft oder nicht greifbar beschrieben. Während man das Original in Paris nur nach langer Wartezeit aus mehreren Metern Entfernung und hinter dickem Panzerglas besichtigen kann, ist es mit seinen 77 auf 63 Zentimetern in „Die großen Meister der Renaissance“ hautnah aus nächster Nähe zu betrachten.

In der Ausstellung wird auch Da Vincis mythenumranktes „Letztes Abendmahl“ gezeigt, ebenfalls in Originalgröße – rund neun Meter breit und vier Meter hoch!

Da Vinci, Michelangelo, Botticelli und Raffael waren die Superstars ihrer Zeit und damit eitle Konkurrenten im Kampf um Ansehen und Gunst ihrer potenziellen Auftraggeber, der Fürsten und Päpste. Aber auch heute noch überbieten sie sich regelmäßig gegenseitig bei Kunstauktionen. Galt lange Zeit das Bildnis der „Mona Lisa“ von Da Vinci als das teuerste Gemälde der Welt, versetzte kürzlich dessen Jesus-Gemälde „Salvator Mundi” den Kunstmarkt in Ekstase. Es wurde Ende 2017 bei einer Versteigerung im Auktionshaus Christie´s in New York von einem saudischen Prinzen für die Rekordsumme von 450 Millionen Dollar (etwa 397 Millionen Euro) ersteigert. Seither gilt es als das teuerste Gemälde der Welt. Bisher ist das Kunstwerk, das im Louvre Abu Dhabi ausgestellt werden soll, für die Öffentlichkeit unzugänglich. Ob der große Meister tatsächlich den Pinsel an dem Bild angelegt hat, ist unter Experten höchst umstritten.

Renaissance-Maler Raffael ist Rekordhalter bei den zu Höchstpreisen versteigerten Zeichnungen: 2009 erzielte er mit seiner Kreidezeichnung „Kopf einer Muse“ 32 Millionen Euro, getoppt wurde er von sich selbst mit seinem „Kopf eines Apostels“, der im Jahr 2012 für umgerechnet 36,6 Millionen Euro versteigert wurde. Es ist damit die höchste Summe, die jemals bei einer Versteigerung für eine Zeichnung auf Papier gezahlt worden ist.

Unbestritten eines der berühmtesten Gemälde der italienischen Renaissance ist die „Sixtinische Madonna“ von Raffael. Das Original befindet sich in der Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden und ist damit das Einzige, das im deutschsprachigen Raum zu sehen ist. Das Bild in seiner Gesamtheit ist heute vielen Menschen weniger geläufig als die beiden gelangweilten Puttenfiguren am unteren Bildrand, die als eigenständiges Motiv millionenfach als Poster, Postkarten, auf Blechdosen, Tassen oder Dekorationsstücken in der Alltagskultur auftauchen.

Vier Millionen Menschen sehen jedes Jahr die „Erschaffung Adams“ in der Sixtinischen Kapelle in Rom mit eigenen Augen. Kaum einer, der das berühmteste Motiv des Deckenfreskos nicht kennt. Der Schöpfergott ist kurz davor, Adam mit einer Berührung Leben und Geist zu schenken. In dem Fresko gibt es tausende kleiner Details zu entdecken, stundenlang ist der Betrachter in den Bann gezogen. In der Sonderausstellung in Berlin genießen die Besucher den Vorteil, die Details aus nächster Nähe bestaunen und sich entspannt direkt vor dem Kunstwerk auf die Bildelemente einlassen zu können.

Als Meilenstein in der Kunstgeschichte gilt der erste fast lebensgroße Frauenakt von Botticelli, „Die Geburt der Venus“. Sie wird die Besucher der Ausstellung ebenfalls in Originalgröße
(278 x 175 cm) begeistern. Das monumentale Gemälde wurde im späten 15. Jahrhundert erschaffen und wird seit Anfang der 1900er Jahre in den berühmten Uffizien in Florenz ausgestellt. Seit Jahrhunderten wird das Werk bewundert und analysiert. Heute gilt die Venus zusammen mit der „Mona Lisa” und der Sixtinischen Kapelle als eines der Hauptwerke der Renaissance. Der Einfluss des Gemäldes erstreckt sich bis heute nachhaltig sowohl in der kunstorientierten Modefotografie als auch im meisterhaften Friseurhandwerk und ist mit seiner anhaltenden Rolle in der zeitgenössischen Kunst und Kultur präsent. Zusammen mit Botticellis Werk „Primavera“, das in „Die großen Meister der Renaissance“ natürlich ebenfalls nicht fehlen darf, stellt es in den Uffizien von Florenz den Publikumsmagneten dar.

Das Highlight der Ausstellung ist aber ohne Frage die 5,17 Meter hohe Replik von Michelangelos David im Kuppelnachbau der Galleria dell‘ Accademia. Der David ist die erste Monumentalstatue der Hochrenaissance und gilt als die bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte. Das aus einem einzigen Marmorblock gehauene Original befindet sich seit 1873 in Florenz und wiegt schätzungsweise fast sechs Tonnen.

Die Concertbüro Zahlmann GmbH mit Sitz in Berlin wurde 1990 von Burghard Zahlmann gegründet. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und dem breiten Veranstaltungsportfolio, das von Schlager über Musical, Show, Rock, Pop, Klassik und Comedy bis hin zu Sportevents reicht, ist man eines der führenden Veranstaltungsunternehmen in Deutschland.

Jährlich kommen zu normalen Zeiten bis zu 550.000 Besucher zu den rund 250 Veranstaltungen, darunter auch die internationalen Topstars des Showbusiness wie U2, AC/DC, Deep Purple, Bon Jovi, Santana, Eric Clapton, Rod Stewart, Toto, Katie Melua und Uriah Heep aber auch nationale Größen wie Peter Maffay, Adel Tawil, Kurt Krömer und PUR sind fester Bestandteil im Programm.

Nun widmen sich Veranstaltungsprofi Burghard Zahlmann und sein erfahrenes Team verstärkt auch spannenden Ausstellungsprojekten. Mit Unterstützung des Passauer Ausstellungsmachers COFO Entertainment zeigt er aktuell in wechselnden Städten die Blockbuster-Schau zu Ehren der Graffiti- und Kunst-Ikone „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“, das Multimedia-Event „Van Gogh – The Immersive Experience“ sowie ganz neu in Dresden „Andy Warhol – Pop Art Identities“.

Mit mehr als 50 Jahren Kompetenz und Erfahrung im Live-Entertainment und mehreren hundert Shows sowie zahlreichen Ausstellungen pro Jahr zählt COFO Entertainment zu den führenden Veranstaltern im gesamten deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus ist Geschäftsführer Oliver Forster bekannt für seine erfolgreichen musikalischen Biographien über Musiklegenden wie Tina Turner, Elvis Presley, Falco, Michael Jackson, Frank Sinatra und die Beatles, die jedes Jahr über hunderttausend Besucher anziehen und auch regelmäßig das Publikum in Berlin begeistern.

Inzwischen hat sich das Passauer Unternehmen zum Marktführer im Bereich Touring Exhibitions etabliert. Seine Erfolgsgeschichte im Ausstellungsgeschäft begann in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz im Jahr 2013 mit der weltberühmten Ausstellung über die „Terrakotta Armee und den 1. Kaiser von China“. Beflügelt durch dieses Erlebnis und die großartigen Besucherzahlen folgten weitere Blockbuster-Ausstellungen wie „Tutanchamun – Sein Grab und die Schätze“, „Da Vinci – Das Genie“, „Gunther von Hagens‘ Körperwelten“ und „Titanic – echte Funde, wahre Schicksale“, welche in Wien, Linz, Graz, Salzburg, Nürnberg, Kassel und Mülheim an der Ruhr veranstaltet wurden und mehr als eine Million Besucher begeisterten.

2019 kam mit „Die großen Meister der Renaissance“ die erste Kunst-Ausstellung ins Portfolio. In Wien, Linz und Graz konnte man die Werke der vier genialen Meister da Vinci, Michelangelo, Botticelli und Raffael als beeindruckende Replikationen erstmals an nur einem Ort bewundern. Mit dem Multimedia-Spektakel „Van Gogh – The Immersive Experience“ und der von Oliver Forster produzierten Blockbuster-Ausstellung „The Mystery of Banksy – A Genius Mind“ feierten 2021 gleich zwei weitere Kunst-Installationen der besonderen Art ihre Premiere im deutschsprachigen Raum. Zuletzt kam mit „Andy Warhol – Pop Art Identities“ eine weitere Kunstausstellung in das Portfolio.

Der gebürtige Burgenländer ist einer der renommiertesten und erfahrensten Bühnen- und Kostümbildner in Österreich und zusätzlich erfolgreich als Regisseur, Licht- und Effektdesigner, sowie als Produktionsleiter und Eventplaner tätig.

Als Mitbegründer einer der berühmtesten Opernfestspiele Österreichs war er für die spektakulären und opulenten Bühnenbilder verantwortlich. In St. Margarethen zeichnete Waba für Regie und Ausstattung von Mozarts Zauberflöte verantwortlich, die als einzige Opernproduktion mit einer Gold- und Platinauszeichnung belohnt wurde. Zudem schuf Waba die größte Geige der Welt: Eine gigantische, 45 Meter lange und 14 Meter hohe Geige, die das Publikum der Seefestspiele in Mörbisch zum Staunen brachte. 2017 kreierte er das neuartige Ausstellungskonzept „Michelangelos Sixtinische Kapelle“ in der Votivkirche in Wien, welches anschließend in der alten Bayrischen Staatsbank in München gezeigt wurde. Beide Veranstaltungen wurden zu einem riesigen Publikumserfolg. Allein die Wiener Ausstellung konnte nach einer Laufzeit von gerade mal drei Monaten 80.000 Besucher verzeichnen.

Ermutigt durch die positive Resonanz und seine Liebe zur Renaissance war die nächste Idee nicht fern: Die italienischen Meister als nachhaltiges, emotionales Event dem Publikum nahe zu bringen und eine Umgebung zu schaffen, in welcher die Werke wirken und ihren Zauber versprühen können. Die Idee für ein Ausstellungskonzept über die vier großen Meister der Renaissance war geboren und wurde zuletzt in den drei österreichischen Metropolen Wien, Linz und Graz mit großem Erfolg gezeigt.

 

Die Parochialkirche ist einer der ersten Kirchenneubauten nach der Reformation in Berlin. Sie ist vor allem wegen ihres Glockenspiels eine der bekanntesten Kirchen der Stadt. Mit ihrem idyllischen Kirchhof und ihrer eindrücklichen Gruft ist sie eine Oase im vom Arbeitsleben geprägten Klosterviertel. Die Parochialkirche wird als Sitz der Stiftung Kirchliches Kulturerbe entwickelt. Bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg war sie – vor allem wegen ihres markanten Turms und des berühmten Glockenspiels mit seinen 37 Glocken – eine der bekanntesten Kirchen der Stadt.

Die Grundsteinlegung am 15. August 1695 erfolgte unter reger öffentlicher Teilnahme in Beisein des Kurfürsten. Kurz darauf verstarb der Baumeister Johann Arnold Nering, der neben Schlüter als einer der bekanntesten Barock-Baumeister der Stadt gilt. Landbaumeister Martin Grünberg setzte die Arbeit Nerings fort.

Obwohl die Kirche noch nicht ganz fertig war, weihte man sie am 8. Juli 1703 ein. Die Bauarbeiten zogen sich noch bis 1714 hin. Zur Parochialgemeinde gehörten in den ersten hundert Jahren viele Minister, Generäle und Geheimräte und andere Personen aus der gehobenen Beamtenschaft.

Während des Zweiten Weltkriegs, im Mai 1944, wurde die Kirche von Brandbomben getroffen. Der Turm stürzte in das Kirchenschiff, das gesamte Inventar verbrannte, die Glocken schmolzen. Zwei kleinere Glocken des zweiten Glockenspiels der Parochialkirche von Albert de Grave haben überdauert. Sie erinnern als Läuteglocken heute an die Gebetszeiten im Tageslauf und läuten zu den Gottesdiensten.

1946 richtete sich die Gemeinde im Turm einen Andacht-Saal ein, in dem bis 1990 Gottesdienste gefeiert wurden.
1987 bis 2003 wurde die Kirche mit Unterstützung der Landesdenkmalamtes, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Landeskirche umfassend saniert.
2016 wurde der Turm der Parochialkirche 72 Jahre nach seiner Zerstörung wieder aufgebaut. Der › Verein Denk mal an Berlin e.V. mit seinen Mitgliedern und viele Förder:innen und Spender:innen haben dies möglich gemacht.
Der inzwischen ebenfalls sanierte Parochial-Kirchhof und die unter der Kirche befindliche Gruft zählen zu den beeindruckendsten Zeugnissen sepulkraler Kultur in der Stadt.

Um die Besucherströme optimal lenken und damit die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, ist die Buchung eines Zeitfensters erforderlich. Mit dem Zeitfenster-Ticket ist der Zugang zur Ausstellung innerhalb des gebuchten Timeslots möglich, die Verweildauer ist dabei zeitlich unbegrenzt.

Wer flexibel bleiben oder Tickets ohne zeitliche Bindung verschenken möchte, für den sind sogenannte Flex-/Geschenktickets die richtige Alternative. Mit ihnen ist der Zugang zur Ausstellung jederzeit möglich, sie sind jedoch coronabedingt nur in begrenzter Anzahl verfügbar.

Die Tickets können unter www.die-grossen-meister.com erworben werden und sind auch an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Im Ticketpreis inbegriffen ist eine kurzweilige und informative Hörführung via Audio-Guide.

Bilingual & barrierefrei:

Texte in deutscher und englischer Sprache. Die Ausstellung ist rollstuhlgerecht.